
Denkmal für Großherzog Jean: Auftrag geht an Jonas Ademes
Der deutsche Bildhauermeister Jonas Ademes gestaltet das Denkmal für Großherzog Jean. Die lebensgroße Figur in Zivilkleidung soll Mitte 2027 im Luxemburger Parc Pescatore stehen.
Reporter, Society & Greater Region
Tom Schmit reports on society and the Greater Region for status.lu, with a focus on cross-border work, education, and the 220,000 frontaliers who commute into the Grand Duchy.

Der deutsche Bildhauermeister Jonas Ademes gestaltet das Denkmal für Großherzog Jean. Die lebensgroße Figur in Zivilkleidung soll Mitte 2027 im Luxemburger Parc Pescatore stehen.

Das AfricaMuseum in Tervuren digitalisiert sein geologisches Kolonialarchiv zur DR Kongo und macht es öffentlich zugänglich. Belgien verwehrte KoBold Metals den exklusiven Zugriff – nun vereinbaren Brüssel und Kinshasa Digitalisierung und Restitution gemeinsam.

Die CFL erneuert 2026 netzweit fast 30 Kilometer Gleise und sperrt dafür in allen Schulferien wichtige Strecken, darunter Luxemburg–Thionville vom 16. Juli bis 23. August. Das Programm bildet den Auftakt eines 15-Jahres-Vertrags über 4,7 Milliarden Euro.

Das City Open Air Cinema der Cinémathèque de la Ville de Luxembourg wird 40. Nach sechs Abenden auf dem Knuedler kommt das Gratis-Sommerkino im August erstmals nach Bonneweg.

Das immersive VR-Werk „A Long Goodbye“ hat in Annecy den Cristal für die beste immersive Arbeit gewonnen. An der belgisch-luxemburgisch-niederländischen Koproduktion sind Tarantula Luxembourg und das Studio Velvet Flare beteiligt.

Longwy verlangt von Luxemburg direkte finanzielle Ausgleichszahlungen für Schulen, Betreuung und Verkehr, die seine Pendler beanspruchen. Das Großherzogtum setzt auf gemeinsame Projekte statt auf Rückerstattungen.

Beim Absturz eines einmotorigen Fallschirmflugzeugs nahe Nancy kamen am Sonntag alle elf Insassen ums Leben. Das Unglück ereignete sich gut 100 Kilometer südlich von Luxemburg in der Großregion.

Der LIST-Hydroklimatologe Laurent Pfister beschreibt einen strukturellen Wandel: Luxemburgs gemäßigtes Klima weicht trockenen Sommern und sintflutartigem Starkregen – mit dauerhaften Risiken für die Trinkwasserversorgung.

Ab Oktober 2026 bildet ein neuer Masterstudiengang in Luxemburg Gesundheits- und IT-Fachkräfte für den verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz in der Medizin aus – berufsbegleitend und im Schatten des EU-KI-Gesetzes.

Luxemburg setzt auf Überzeugung statt Zwang: Eine frühere Radsport-Meisterin wirbt für die Freiwilligenarmee, während Deutschland und Polen wieder Richtung Wehrpflicht steuern.

In Luxemburg ist die Polizei 2025 in 1.297 Fällen häuslicher Gewalt eingeschritten – ein Anstieg um gut zehn Prozent und der höchste Stand seit zehn Jahren. Zugleich gerät das Hilfesystem für Opfer und Täter unter Druck.

Die luxemburgische Regierung finanziert die Teilnahme am Eurovision Song Contest in den Jahren 2027, 2028 und 2029. Das verlängert ein öffentlich getragenes Kulturprojekt, das 2024 mit der Rückkehr des Großherzogtums begann.

Knapp anderthalb Jahre nach der Todesfahrt über den Magdeburger Weihnachtsmarkt hat das Landgericht den Täter zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt.

Ian de Toffoli erhält den Prix Servais 2026 für seinen genreübergreifenden Roman „Léa ou la théorie des systèmes complexes“, der Klimaaktivismus und die Geschichte eines Ölimperiums gegeneinanderschneidet.

Papst Leo XIV. beendet seine Frankreich-Reise am 28. September 2026 mit einer Messe im Metzer Dom. Die Etappe steht im Zeichen der europäischen Versöhnung – mitten in der Großregion und in unmittelbarer Nähe zu Luxemburg.

Luxemburg feierte am 23. Juni den ersten Nationalfeiertag der Regentschaft von Großherzog Guillaume – mit Festakt, Parade und Te Deum, überschattet von einer beispiellosen Hitzewelle und einer landesweiten roten Warnstufe.

Extreme Hitze hat bei Berchem ein CFL-Gleis verformt und den grenzüberschreitenden Bahnverkehr nach Frankreich und Belgien massiv gestört. Die Beeinträchtigungen dauern bis Mittwoch an, während ganz Europa unter einer Rekordhitze ächzt.

Eine misslungene Landung eines historischen Doppeldeckers blockierte am Sonntag stundenlang den Findel. 66 Flüge wurden gestört, etwa 5.200 Passagiere waren betroffen, alle zwölf Insassen blieben unverletzt.

In der Nacht zum 24. Juni 2026 stoppte ein Ausfall des digitalen Zugfunks GSM-R rund zweieinhalb Stunden lang sämtliche Züge in Deutschland. Der Vorfall offenbart, wie verwundbar die Schienenverbindungen der Großregion sind.

Beim 14. Luxembourg Peace Prize in Kirchberg ehrte die Schengen Peace Foundation fünf Friedensstifter aus vier Ländern – eröffnet von einer ernüchternden Bilanz des Global Peace Index 2026.

Mit einer abendlichen Zeremonie unter Vorsitz von Präsident Macron würdigt Frankreich den Mediävisten, Soldaten und Résistance-Kämpfer Marc Bloch im Panthéon – ein bewusstes Bekenntnis zu Aufklärung und Widerstand.

Luxemburg hat seinen Nationalfeiertag begangen – zum ersten Mal unter Vorsitz von Großherzog Guillaume, der seit Oktober 2025 Staatsoberhaupt ist. Die Feierlichkeiten fielen mit einer Hitzewelle der höchsten Warnstufe zusammen.

Beim Aufsetzen am Findel verlor eine historische Antonov An-2 die Spur und einen Teil des Fahrwerks. Die einzige Piste musste gesperrt werden, Umleitungen, Verspätungen und Annullierungen waren die Folge.

Luxemburg hat von Montagmittag an die rote Hitzewarnung ausgerufen und einen nationalen Krisenstab in Senningen aktiviert. Die Temperaturen steuern bis zum Wochenende auf 40 Grad zu.

Luxemburg nimmt in den nächsten drei Jahren am Eurovision Song Contest teil. Die Regierung sicherte am 16. Juni öffentliche Mittel bis 2029 zu – trotz der verpassten Qualifikation 2026.

Die Luxemburger Frachtfluggesellschaft Cargolux flog zwei gerettete Braunbären gratis von Baku nach Glasgow. Ein ungewöhnlicher Einsatz, der zeigt, wie sehr der Tierschutz auf Logistik angewiesen ist.

Der Auftritt der russisch-österreichischen Sopranistin Anna Netrebko in der Philharmonie Luxemburg geriet zum Politikum: Kiew protestierte, das Großherzogtum verwies auf die künstlerische Programmhoheit des Hauses.